{"id":185,"date":"2014-06-25T18:46:28","date_gmt":"2014-06-25T16:46:28","guid":{"rendered":"http:\/\/tierhilfe-alf.de\/ALF\/?p=185"},"modified":"2014-06-25T18:46:28","modified_gmt":"2014-06-25T16:46:28","slug":"informationen-katzenkrankheiten","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/tierhilfe-alf.de\/ALF\/?p=185","title":{"rendered":"Informationen Katzenkrankheiten"},"content":{"rendered":"<p><strong> Leukose oder Katzenleuk\u00e4mie<\/strong><\/p>\n<p>Die Leukose, auch Leuk\u00e4mie genannt, ist eine ansteckende Krankheit. \u00dcbertragen wird die Krankheit von Katze zu Katze. Vom Zeitpunkt der Ansteckung bis zum Zeitpunkt dem Krankheitsausbruch k\u00f6nnen Jahre vergehen. Ist die Krankheit jedoch erst einmal ausgebrochen, wird das Tier daran sterben.<\/p>\n<p>Nicht immer wird die Leukose gleich erkannt, da oft Tumore an inneren Organen wachsen und diese sich erst im weit fortgeschrittenen Stadium erkannt werden. Kranke Tiere werden schw\u00e4cher, bekommen Probleme mit der Verdauung und oftmals wird eine andere Krankheit wie der Katzenschnupfen durch die Leukose ausgel\u00f6st. Die meisten infizierten Katzen leiden an Blutarmut und haben oft Fieber. Das Zahnfleisch einer erkrankten Katze ist h\u00e4ufig entz\u00fcndet. Nicht bei jeder infizierten Katze bricht das Virus aus. Bei einigen Tieren ist die Immunabwehr stark genug, dass das Virus erfolgreich bek\u00e4mpft wird. Ob eine Katze erkrankt ist, l\u00e4sst sich nur \u00fcber einen Bluttest kl\u00e4ren.<\/p>\n<p>Hat die Katze bereits Symptome ist die Heilung nicht mehr m\u00f6glich. Lediglich die Symptome k\u00f6nnen gelindert werden. Entstandene Tumore k\u00f6nnen unter Umst\u00e4nden operativ entfernt werden. Dies ist jedoch nur sinnvoll, wenn die Katze ansonsten keine Symptome hat und die Tumore an einer gut zug\u00e4nglichen Stelle liegen.<\/p>\n<p>Es gibt einen Impfstoff gegen Leukose, der jedoch nur wirksam ist, wenn das Tier noch keinen Kontakt mit dem Leukosevirus hatte.<\/p>\n<p>War die Katze noch nicht mit dem Virus in Kontakt, bietet die Impfung einen sicheren Schutz. Sie sollte bereits bei Jungtieren im Alter von c.a. 10 Wochen das erste mal gegeben werden. Eine weitere Auffrischung erfolgt nach Angaben des Tierarztes.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong> FIP<\/strong><\/p>\n<p>Die Krankheit FIP (feline infekti\u00f6se Peritonitis) wird durch das Coronavirus ausgel\u00f6st und endet t\u00f6dlich. Das Coronavirus selbst ist harmlos, wenn es jedoch zum FIP Virus mutiert ist, kommt jede Hilfe zu sp\u00e4t. Zwischen der Ansteckung und dem Krankheitsausbruch k\u00f6nnen mehrere Monate vergehen ohne das Symptome auftreten.<\/p>\n<p>FIP ist eine hochansteckende Krankheit, die von Katze zu Katze weitergegeben wird und auch \u00fcber den Futternapf, die Katzentoilette oder andere Gegenst\u00e4nde, mit denen das erkrankte Tier in Kontakt gekommen ist. Die Umgebung eines erkrankten Tieres ist daher immer gr\u00fcndlich zu desinfizieren und zu reinigen.<\/p>\n<p>Die ersten Symptome der FIP sind eine allgemeine Schw\u00e4che, Appetitlosigkeit und die daraus resultierende Gewichtsabnahme.<\/p>\n<p>Bei sehr weit vorangeschrittener FIP bemerkt der Besitzer oft eine Wasseransammlung im Bauch des Tieres.<\/p>\n<p>Zum Nachweis der Krankheit kann ein Test auf Antik\u00f6rper gegen Coronaviren gemacht werden, jedoch ist dieser nicht als alleiniges Diagnoseinstrument zu verwenden. Der Virentest zeigt auch dann Antik\u00f6rper, wenn die Katze mit harmlosen Coronaviren befallen ist, daher ist bei einem positiven Ergebnis eine Blutuntersuchung n\u00f6tig.<\/p>\n<p>FIP ist nicht heilbar. Hat der Besitzer noch weitere Katzen, sollten diese unbedingt auch auf FIP getestet werden. Wird eine Infektion festgestellt bevor die ersten Symptome aufgetreten sind, ist es m\u00f6glich den Ausbruch zu verz\u00f6gern. Es gibt einen Impfstoff gegen Coronaviren. Er sch\u00fctzt die Katze nur dann, wenn sie vorher noch nie in Kontakt mit Coronaviren kam. FIP positive Katzen sollten nur mit anderen FIP positiven Katzen gehalten werden um weitere gesunde Tiere nicht anzustecken.<\/p>\n<p>Katzenschnupfen<\/p>\n<p>Katzenschnupfen ist eine ansteckende Erkrankung, die bei fr\u00fcher Behandlung nicht t\u00f6dlich enden muss. Befallen sind die Augen, die Nase und die Schleimh\u00e4ute der Katze. Der h\u00e4ufigste Erreger ist das Herpesvirus.<\/p>\n<p>Die Krankheit ist auf andere Katzen \u00fcbertragbar, die Inkubationszeit liegt bei 24 Stunden. Mit den ersten Symptomen ist nach 2-3 Tagen zu rechnen.<\/p>\n<p>Das erkrankte Tier wirkt apathisch. Bei einer an Katzenschnupfen erkrankten Katze wird das Fell matt, die Augen tr\u00fcbe und aus Nase und Augen l\u00e4uft gelbliche Fl\u00fcssigkeit.\u00a0 Die erkrankte Katze verweigert oft Futter.<\/p>\n<p>Jeder Katzenbesitzer kann sein Tier gegen Katzenschnupfen impfen lassen. Die erste Impfung sollte etwa im Alter von acht Wochen erfolgen, anschlie\u00dfend ist eine regelm\u00e4\u00dfige Auffrischung notwendig.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong> Panleukopenie oder Katzenseuche<\/strong><\/p>\n<p>\u00dcbertragen wird diese, oft t\u00f6dlich verlaufende Erkrankung, durch den Parvovirus, der sich \u00fcber Kot und Urin, sowie durch das Nasensekret des Tieres, immer weiter ausbreiten kann. Die Inkubationszeit\u00a0 liegt zwischen 2 und 10 Tagen. Das Parvovirus ist \u00e4u\u00dferst hartn\u00e4ckig. Selbst eine gr\u00fcndliche Reinigung und Desinfektion der Umgebung und Gegenst\u00e4nde, muss nicht das Aus f\u00fcr diesen Virus bedeuten.<\/p>\n<p>Das gef\u00e4hrliche Parvovirus bef\u00e4llt haupts\u00e4chlich die Darmzellen, das Knochenmark und das Lymphsystem und verursacht somit eine Schw\u00e4chung des Immunsystems. Das Tier erbricht und wird von schweren Durchf\u00e4llen geplagt, die schleimig und blutig sein k\u00f6nnen. Die K\u00f6rpertemperatur steigt zun\u00e4chst bis ca. 40\u00b0C an, normalisiert sich einige Tage sp\u00e4ter wieder, um dann noch einmal extrem zu steigen. Wird das Tier nicht rechtzeitig vom Tierarzt behandelt, \u00fcberlebt es diese Erkrankung nicht.<\/p>\n<p>Das t\u00fcckische an dieser Krankheit ist, dass die Katze v\u00f6llig normal und ausgeglichen zu sein scheint und dann innerhalb weniger Stunden, tritt der Tod des Tieres, durch Schock, ein. Damit Tiere von dieser lebensbedrohlichen Erkrankung verschont bleiben, sollten Katzenbesitzer ihre Tiere rechtzeitig impfen lassen. Die Impfung wird bei 8-9 Wochen alten Katzenkindern vorgenommen und nach einem weiteren Monat noch einmal aufgefrischt. Auch im weiteren Verlauf des Katzenlebens sind Auffrischungen n\u00f6tig, um eine Infektion zu verhindern.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong> Tollwut<\/strong><\/p>\n<p>Eine Viruserkrankung, die t\u00f6dlich verl\u00e4uft.<\/p>\n<p>Die \u00dcbertragung der Krankheit erfolgt \u00fcber den Speichel. Wenn der infizierte Speichel \u00fcber eine Wunde in den Blutkreislauf gelangt, kann eine Infektion stattfinden. In vielen F\u00e4llen geschieht dies \u00fcber einen Biss, da erkrankte Tiere meist aggressiv werden. Auch durch vorher vorhandene Verletzungen kann das Virus in den Blutkreislauf eintreten. Diese Krankheit ist auch f\u00fcr den Menschen lebensgef\u00e4hrlich.\u00a0 Tollwut ist bisher nicht heilbar. Es gibt eine Impfung, die einen Ausbruch der Symptome verhindern und auch nach der Ansteckung noch erfolgen kann, solange noch keine Symptome aufgetreten sind. Impfungen von Haustieren sind in Deutschland vorgeschrieben!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong> Tetanus<\/strong><\/p>\n<p>Tetanus ist eine Infektionskrankheit, die durch Bakterien ausgel\u00f6st wird.<\/p>\n<p>Diese Bakterien sind h\u00e4ufig in Erdschichten zu finden.<\/p>\n<p>Die Bakterien gelangen \u00fcber kleine Wunden in den Blutkreislauf und siedeln sich an den Lymphen an. Sie l\u00f6sen Muskelspasmen aus und verursachen Schmerzen in der R\u00fccken- und Kaumuskulatur.<\/p>\n<p>Tetanus kann, wenn es nicht rasch behandelt wird innerhalb weniger Tage zum Tod f\u00fchren.<\/p>\n<p>Tetanus kann aber durch eine gewissenhafte Grundimmunisierung durch Impfen vermieden werden.<\/p>\n<p>Es sind mehrere Impfungen n\u00f6tig um eine Immunisierung zu gew\u00e4hrleisten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong> Chlamydien<\/strong><\/p>\n<p>Chlamydien sind vom Tier auf den Mensch und umgekehrt \u00fcbertragbar.<\/p>\n<p>F\u00fcr beide sind Chlamydien gef\u00e4hrlich. Bei Katzen beginnt die Krankheit in der Regel mit Niesen und Husten &#8211; \u00e4hnlich wie beim Katzenschnupfen, angeschwollenen Augen und einem Vorfall der Nickhaut. Schleimiger Nasenausfluss und rasselnde Atemger\u00e4usche sind ebenfalls Symptome. Absolute Quarant\u00e4ne, kein Freilauf und \u00e4u\u00dferste Hygiene sind f\u00fcr Patient und Tierhalter nun wichtig. Eine sofortige Behandlung mit Antibiotika und immunystemst\u00e4rkende Mittel k\u00f6nnen die Katze heilen. Eine Heilung bei versp\u00e4tetem Tierarztbesuch kann unter Umst\u00e4nden nicht mehr m\u00f6glich sein, die Infektion kann unbehandelt oder zu sp\u00e4t behandelt zum Tode f\u00fchren. Eine Infektion mit Chlamydien ist insbesondere f\u00fcr schwangere Frauen in jedem Fall h\u00f6chst gef\u00e4hrlich und der Kontakt zum erkrankten Tier sollte in jedem Fall unterbleiben.<br \/>\n(Quelle: Wikipedia)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Leukose oder Katzenleuk\u00e4mie Die Leukose, auch Leuk\u00e4mie genannt, ist eine ansteckende Krankheit. \u00dcbertragen wird die Krankheit von Katze zu Katze. Vom Zeitpunkt der Ansteckung bis zum Zeitpunkt dem Krankheitsausbruch k\u00f6nnen Jahre vergehen. Ist die Krankheit jedoch erst einmal ausgebrochen, wird das Tier daran sterben. 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