{"id":471,"date":"2014-07-27T00:46:57","date_gmt":"2014-07-26T22:46:57","guid":{"rendered":"http:\/\/tierhilfe-alf.de\/ALF\/?p=471"},"modified":"2014-07-27T00:55:41","modified_gmt":"2014-07-26T22:55:41","slug":"galgo","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/tierhilfe-alf.de\/ALF\/?p=471","title":{"rendered":"Galgo"},"content":{"rendered":"<p><strong>Informationen Galgo Espanol<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Herkunft und Geschichtliches<\/strong><\/p>\n<p>Die Wurzeln des Galgo Espa\u00f1ol liegen in der Antike. Bereits im 6. Jh. v.Chr. jagten die Kelten mit mittelgro\u00dfen Windhunden, die sie dann sp\u00e4ter auf ihren Z\u00fcgen auf die iberische Halbinsel brachten. Nach der Unterwerfung der Kelten durch die R\u00f6mer, wurde in der damaligen r\u00f6mischen Provinz Hispania diese Hunderasse Canis Gallicus (keltischer Hund) genannt. Aus dieser Bezeichnung entwickelte sich sp\u00e4ter das spanische Wort Galgo, das allgemein f\u00fcr Windhund steht. Gro\u00dfen Einfluss auf diese Hunderasse d\u00fcrfte aber auch der von den Mauren w\u00e4hrend der Maurenherrschaft vom 8.-15. Jh. nach Spanien gebrachte arabischen Sloughi und der in Spanien beheimatete Podenco Ibicenco ausge\u00fcbt haben. W\u00e4hrend des 16., 17. und 18. Jahrhunderts wurde er in gro\u00dfer Zahl in andere L\u00e4nder wie Irland und England exportiert. Der Galgo Espa\u00f1ol ist einer der Vorfahren des Englischen Windhundes (Greyhound), der \u00e4hnliche spezifische Rassemerkmale wie der Galgo Espa\u00f1ol aufweist. Der urspr\u00fcngliche Galgo Espa\u00f1ol ist insgesamt zierlicher als der GrGreyhound und sein Kopf weist viel weniger Stop auf. Im letzten Jahrhundert wurden f\u00fcr Rennen Greyhounds mit den Galgos Espa\u00f1oles gekreuzt (Galgo ingles-espa\u00f1ol, Hispano-Ingles, Galgo &#8211; Anglo &#8211; Espa\u00f1ol) was die Unterscheidung der beiden Rassen f\u00fcr Laien erheblich erschwert. Oft wird f\u00fcr diese Mischlinge der Begriff Galgo Ingles verwendet, aber das ist falsch. Denn der Galgo Ingles ist der reinrassige Greyhound. Wie auch der Galgo Russo der reinrassige Barsoi ist.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Beschreibung<\/strong><\/p>\n<p>Der Galgo Espa\u00f1ol ist ein 60-70 cm gro\u00dfer und 20-29 kg schwerer Windhund, der K\u00f6rper ist langgezogen, der Kopf sehr schmal mit kleinen, dunklen, mandelf\u00f6rmigen Augen, mit ruhigem, sanften und zur\u00fcckhaltendem Ausdruck. Der Stop ist nur wenig ausgepr\u00e4gt. Das Ohr ist ein gro\u00dfes, gefaltetes Rosenohr. Bei Aufmerksamkeit sind die Ohren im ersten Drittel halb aufgerichtet mit gefalteten, seitw\u00e4rts gerichteten Enden. Der Hals hat einen ovalen Durchschnitt. Die Unterlinie zeigt einen langen, m\u00e4chtigen, gleichm\u00e4\u00dfig tiefen Brustkorb, bevor der Bauchaufzug ansetzt, der jedoch nicht die Ellenbogen erreicht. Die Rute ist tief angesetzt und kr\u00e4ftig am Rutenansatz. Sie reicht fast bis zum Boden mit einem leichten oft seitlichen Bogen am Ende.<\/p>\n<p>Es sind zwei Varianten des Galgos: die Glatthaarigen und die Rauhhaargalgos. Das Fell ist beim Kurzhaar sehr kurz und fein und hat keine Unterwolle, beim Rauhhaar dagegen mittellang (bis ca. 10 cm), oft struppig und hart. Es ist oft braun gestromt, hellbeige oder schwarz, teilweise mit wei\u00dfen Teilen an Kopf, Beinen und Rute, jedoch k\u00f6nnen auch alle anderen Farben vorkommen. Galgos haben quasi keine Fettschicht unter der Haut. Bei gesunder Ern\u00e4hrung zeichnen sich die letzten 2-3 Rippenb\u00f6gen leicht ab.<\/p>\n<p>Der iberischen Geographie, der Trockenheit der Felder und die launigen und widerspenstigen Klima perfekt angepasst hat sich der glatthaarige Galgo mit der Zeit als ideale und am besten angepasste Variante erwiesen. Die Natur hat es \u00fcbernommen, eine Rasse herauszubilden, die perfekt den Angriffen wilder Tiere und den Sch\u00fcrfungen durch Dornen und Steinen widersteht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Wesen<\/strong><\/p>\n<p>Charakterlich ist er im Allgemeinen ruhig und zur\u00fcckhaltend, wenn er Zutrauen gefasst hat, aber sehr anh\u00e4nglich und auf seine Bezugspersonen fixiert. Dem Galgo sind Aggressionen fremd, bei Bedrohungen reagiert er in der Regel mit Flucht. Er ist sehr vertr\u00e4glich mit anderen Hunden und f\u00fcgt sich problemlos in bestehende Rudel ein. Er ist rassetypisch im Haus sehr ruhig, im Freien entwickelt er &#8211; je nach Erziehung und Veranlagung &#8211; einen mehr oder weniger ausgepr\u00e4gten Jagdinstinkt und ein feuriges Temperament. Der Galgo Espa\u00f1ol ist sehr intelligent, sehr neugierig, f\u00fcr einen Windhund recht gut erziehbar und pflegeleicht. Er stellt keine sehr hohen Anforderungen an den Besitzer, was die Erziehung anbelangt. Er reagiert sehr gut auf positive, best\u00e4rkende Erziehungsmethoden. Diese steigern die Bindung an die Besitzer. Mit Druck und Strenge erreicht man bei ihm allerdings gar nichts. Im Allgemeinen ist der Galgo als sehr sanft und gutm\u00fctig zu bezeichnen.<\/p>\n<p>Das Bewegungsbed\u00fcrfnis des Galgo wird oft \u00fcbersch\u00e4tzt. Sie lieben ausgedehnte Spazierg\u00e4nge mit ihrem &#8222;Rudel&#8220; und sind zufrieden, wenn sie regelm\u00e4\u00dfig einen Sprint einlegen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Verwendung<\/strong><\/p>\n<p>Der Galgo wurde urspr\u00fcnglich zwar f\u00fcr die Hasenjagd gez\u00fcchtet, kann aber auch auf Kaninchen und Wildschweine angesetzt werden. Er jagt mit den Augen und f\u00e4ngt seine Beute durch seine ausdauernde Schnelligkeit (60 bis zu 65 km\/h) und seine blitzschnellen Wendungen. Auf Grund dieser Schnelligkeit wird er auch bei Windhundrennen eingesetzt. Der Galgo ist etwas langsamer als der Greyhound, aber deutlich ausdauernder und im Gel\u00e4nde wendiger. Deshalb wird er gern f\u00fcr das Coursing genommen.<\/p>\n<p>(Quelle: Wikipedia)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Informationen Galgo Espanol &nbsp; Herkunft und Geschichtliches Die Wurzeln des Galgo Espa\u00f1ol liegen in der Antike. Bereits im 6. Jh. v.Chr. jagten die Kelten mit mittelgro\u00dfen Windhunden, die sie dann sp\u00e4ter auf ihren Z\u00fcgen auf die iberische Halbinsel brachten. 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